Angst & Panik

Die 10 besten Strategien zur Bewältigung von Angst und Panik

Angst und Panikstörungen spielen bei der Mehrheit der Menschen eine große Rolle im Leben. Sie können entweder durch uns oder durch unsere Lebensumstände ausgelöst werden. Es gibt viele verschiedene Strategien, um mit Angst und Panik umzugehen. Generell handelt es sich bei jeder Angststörung um einen Kontrollverlust des Lebens und der damit einhergehenden Gefühle, weshalb unbedingt die psychosomatische Komponente mit behandelt werden sollte. Dabei spielen die Sicherheit und Stabilität im Leben eine entscheidende Rolle.

Also, welche Strategien gibt es, um mit Angst und Panik umzugehen? Zu den effektivsten Strategien, um mit Angst und Panik umzugehen gehören Atemübungen, Singen, Entspannungstechniken, Reduzierung von Stimulanzien wie z. B. Koffein und Nikotin, kognitive Verhaltenstherapie und vieles mehr.

In diesem Blogpost erfahren Sie die 10 besten Strategien, die Ihnen helfen können, Ihre Angst und Panik zu bewältigen. Ob Sie nun an einer Angststörung leiden oder einfach nur Angst vor großen Herausforderungen haben, diese Strategien könnten Ihnen dabei helfen, Ihre Angst unter Kontrolle zu bringen.

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Angst und Panik – Die 10 besten Strategien zur Bewältigung

Lebensliebe Folge 49: Angst und Panik – Die 10 besten Strategien zur Bewältigung

Hast du gerade Angst oder kennst du das Gefühl von Enge im oberen Brustkorb? Dann bist du hier in diesem Podcast genau richtig.

Angst gehört zu den wichtigsten Grundemotionen, die wir als Mensch tagtäglich verspüren. Wut, Trauer, Verzweiflung und viele mehr lassen sich aus der Angst ableiten. Jeder Mensch ist im Alltag mit Ängsten konfrontiert…

 

Was passiert bei Angst in unserem Körper?

Hormon-Chaos

Die Dunkelheit versetzt den Körper in einen „Schlafmodus“. Der Herzschlag verlangsamt sich und die Atmung wird flach, regelmäßig und langsam.

Die Körpertemperatur sinkt und die Zirbeldrüse produziert Melatonin, das „Schlafhormon“. Im Frühjahr können die wechselnden Lichtverhältnisse jedoch das Melatonin-Gleichgewicht des Körpers durcheinander bringen, was zu einer Überproduktion des Hormons und somit zu Müdigkeitsgefühlen führt.

Letztendlich entsteht eine Dysbalance zwischen dem Hormon Melatonin und dem Hormon Serotonin, welches primär im wachen Zustand ausgeschüttet wird und auch als Glückshormon bekannt ist.

Niedriger Blutdruck

Höhere Frühlingstemperaturen können den Körper stark belasten, da er mit einer Erweiterung der Blutgefäße reagiert, was zu einem Blutdruckabfall führt. Zu den Symptomen eines niedrigen Blutdrucks gehören Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten.

Gerade wenn der Frühling überraschend kommt und die Temperaturen innerhalb von wenigen Tagen auf über 15 Grad klettern, wird die Frühjahrsmüdigkeit sehr häufig diagnostiziert.

Die Angstanzeichen im Überblick

Angst ist ein natürlicher Schutzmechanismus, der uns hilft, uns vor potenziellen Bedrohungen zu schützen. Es ist ein Überlebensmechanismus, der in unserem Gehirn fest verankert ist. Unser Körper reagiert auf eine Bedrohung oder Gefahr, indem er Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol freisetzt, um den Körper in einen Zustand der Wachsamkeit zu versetzen. 

Angst aktiviert auch das Kampf oder Flucht-System in unserem Gehirn, das uns ermöglicht, schnell zu reagieren und einen effektiven Selbstschutz auszuüben.

Diese körperlichen Symptome werden als Angstanzeichen bezeichnet und umfassen 

  • eine schnellere Herzfrequenz 
  • eine beschleunigte Atmung
  • eine erhöhte Durchblutung der Muskulatur

So wird der Körper für eine Kampf- oder Fluchtreaktion vorbereitet. 

Der Schutzmechanismus der Angst soll uns akut in einer potenziell gefährlichen Situation helfen, schnell und effektiv zu handeln.


Wenn das Gefühl von Angst jedoch den Zustand chronischer Stress hervorruft oder unseren Alltag beeinträchtigt, kann es zu einer Angststörung führen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Angst Ihr tägliches Leben beeinträchtigt, sollten Sie einen Arzt oder Therapeuten Ihres Vertrauens aufsuchen.

10 Strategien gegen Angst, Panikstörungen & Phobien

1. Konfrontation: 

Eine der wichtigsten Strategien bei Angst und Panik ist die Konfrontation der Angst. Je nach Angststörung können in vielen kleinen Teilschritten die Ängste und die daraus resultierenden Gefühle kontrolliert werden. Auch die plötzliche Konfrontation ohne Teilschritte ist bei manchen Krankheitsbildern möglich. Hierbei sollten Sie allerdings einen erfahrenen Therapeuten an der Seite haben. 

2. Singen:

Es ist allgemein bekannt, dass Singen eine wunderbare Möglichkeit ist, um sich zu entspannen, aber wussten Sie, dass der menschliche Körper keine Angstsignale senden kann, wenn wir singen? Ja, richtig gehört. 

Es wurde wissenschaftlich bewiesen, dass Singen dazu beitragen kann, den Körper in einen Zustand der Entspannung zu versetzen und Angstsignale deutlich zu reduzieren. Durch die leichten Vibrationen in unserem Brustkorb wird der Parasympathikus aktiviert. Gleichzeitig atmen wir tiefer und gleichmäßiger und unser Herzschlag sowie Blutdruck regulieren sich.

Außerdem hilft das Singen dabei, Endorphine freizusetzen und uns glücklicher und entspannter zu fühlen. Also, wenn Sie das nächste Mal Angst haben, warum versuchen Sie es nicht mit einem schönen Lied?

3. Entspannungstechniken: 

Entspannungstechniken wie Atemübungen, Yoga und Meditation können Ihnen helfen, sich zu entspannen und Ihre Angst zu reduzieren. Yoga kann Ihnen auch dabei helfen, Ihre Muskeln zu dehnen, Ihre Flexibilität zu verbessern und die Anspannung im Körper deutlich zu reduzieren.

4. Kognitive Verhaltenstherapie: 

Kognitive Verhaltenstherapie ist eine Therapiemethode, die darauf abzielt, Ihre negativen Gedankenmuster zu durchbrechen und Ihre Denkweise zu verändern. Sie kann Ihnen helfen, mit den verschiedenen Situationen besser umzugehen.

5. Bewegung und Sport: 

Bewegung und Sport können Ihnen helfen, stressfrei zu bleiben und Ihre Stimmung zu heben. Sie können wählen, welche Art von Sport oder Bewegung Sie machen wollen, um Ihre körperliche Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zu verbessern.

6. Reduzierung von Stimulanzien: 

Stimulanzien wie Koffein und Nikotin können Ihre Angst verschlimmern. Versuchen Sie, diese zu reduzieren oder zu vermeiden, um Ihre Angstsymptome zu reduzieren.

7. Musiktherapie: 

Musik hat eine beruhigende Wirkung auf den Körper und kann Ihnen helfen, sich zu entspannen. Spielen Sie Ihre Lieblingsmusik oder entspannende Musik, um Ihre Stimmung zu heben und Ihre Angst zu reduzieren.

8. Krankengeschichte: 

Wenn Sie an einer Angststörung leiden, sollten Sie Ihre Krankengeschichte kennen. Sie hilft Ihnen, herauszufinden, welche Auslöser Ihre Angst verschlimmern und wie Sie am besten darauf reagieren können. Die Psychosomatik, also die Krankheitsursache, sollte dabei nicht unberücksichtigt bleiben. Mehr dazu finden Sie am Ende des Artikels.

9. Unterstützungsgruppen: 

Unterstützungsgruppen können Ihnen dabei helfen, sich mit Menschen zu verbinden, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Es ist eine großartige Möglichkeit, um sich auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.

10. Professionelle Hilfe: 

Wenn Ihre Angststörung schwerwiegend ist, sollten Sie professionelle Hilfe suchen. Psychotherapie und verschreibungspflichtige Medikamente können bei schweren Verläufen helfen, Ihre Angstsymptome zu reduzieren. Medikamente allein ohne regelmäßige Betreuung sollten allerdings nie eingesetzt werden!

Angst-Panik-Strategien

Grundsätzlich geht es wie bei jeder Erkrankung auch bei Ängsten und Panikstörungen darum, die Ursache hinter dem Symptom zu erkennen. Betroffene berichten allerdings, dass in der Situation der Fokus auf die Aussicht, dass die Angst nur temporär ist und nicht für immer bleibt, die größte Erleichterung bringt.

Welche Ängste gibt es?

Es gibt viele Arten von Ängsten und jeder erlebt sie auf unterschiedliche Weise. Nachfolgend sind einige der häufigsten Arten von Ängsten aufgeführt:

Soziale Angst: 

Angst vor sozialen Situationen oder gesellschaftlichen Interaktionen. Dies kann das Treffen neuer Menschen, Sprechen vor einer Gruppe oder das Essen in der Öffentlichkeit beinhalten.

Panikstörung: 

Wiederkehrende Panikattacken, die von Herzklopfen, Atemnot, Schweißausbrüchen und anderen Symptomen begleitet werden. Menschen mit Panikstörungen haben oft Angst vor weiteren Panikattacken und reagieren bei schweren Verläufen schon auf geringste körperliche Veränderung wie z. B. Schwitzen durch Hitze mit erneuter Panik.

Generalisierte Angststörung: 

Anhaltende Angstzustände und Sorgen, die auf eine Vielzahl von Situationen oder Ereignissen gerichtet sind. Die betroffene Person fühlt sich oft unruhig, gereizt oder überwältigt.

Flugangst: 

Flugangst, auch als Aviophobie bekannt, bezeichnet die Angst vor dem Fliegen. Diese kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und verschiedene Ursachen haben. Manche Menschen haben Angst vor der Enge in einem Flugzeug, andere fürchten sich vor einem möglichen Absturz. 

Die meisten Menschen mit Flugangst sind jedoch nicht in der Lage, rationale Argumente gegen ihre Ängste anzunehmen. Die gute Nachricht ist: Es gibt Möglichkeiten, mit Flugangst umzugehen und sie zu überwinden. Mit speziellen Strategien und Techniken können Betroffene lernen, ihre Angst zu kontrollieren und ihre Flugreisen entspannter zu gestalten.

Höhenangst: 

Die Höhenangst, auch Akrophobie genannt und ist die Angst vor Höhen oder erhöhten Positionen. Menschen mit Höhenangst können selbst bei geringen Höhen Ängste verspüren, die zu Panikattacken führen können. 

Die Auswirkungen der Höhenangst können von Person zu Person variieren, aber es ist allgemein bekannt, dass die Symptome sehr unangenehm sein können. Einige mögliche Symptome sind Schwitzen, Zittern, schneller Herzschlag oder Benommenheit. 

Höhenangst kann das tägliche Leben beeinträchtigen, z. B. durch die Vermeidung von hohen Gebäuden, Brücken oder Treppen. 

Klaustrophobie: 

Klaustrophobie ist eine psychische Störung, die sich durch extreme Angstzustände und Panikattacken in engen oder geschlossenen Räumen äußert. Die Betroffenen fühlen sich eingeengt, bekommen Atemprobleme und Herzrasen. 

Die Symptome können so stark sein, dass sie den Alltag der Betroffenen stark beeinträchtigen. 

Klaustrophobie kann verschiedene Ursachen haben, wie zum Beispiel traumatische Erfahrungen in der Vergangenheit oder eine genetische Veranlagung. 

Agoraphobie: 

Agoraphobie ist eine Angststörung, die sich in der Furcht vor bestimmten Orten oder Situationen äußert. Betroffene haben oft Angst, sich in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Plätzen oder in Menschenmengen aufzuhalten. 

Die Symptome können von leicht bis schwer variieren und umfassen Schwitzen, Herzklopfen, Schwindel und Atemnot. Wissenschaftler konnten noch keine klare Ursache für Agoraphobie identifizieren, jedoch scheint eine genetische Veranlagung eine Rolle zu spielen. 

 

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS): 

Eine Angststörung, die sich nach einem traumatischen Ereignis entwickeln kann, z. B. einem Unfall oder einem Überfall.

Trennungsangststörung: 

Eine Angststörung, die bei Kindern auftritt und durch Angst vor Trennung von Eltern verursacht wird.

Prüfungsangst: 

Angst vor Prüfungen oder Bewertungen jeglicher Art, die zu Leistungsangst oder perfektionistischen Tendenzen führen kann.

Achtung: Es ist wichtig zu beachten, dass es verschiedene Arten von Ängsten gibt und dass jeder sie anders erlebt. Menschen können auch unter mehreren Ängsten und Angststörungen gleichzeitig leiden. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Angst Sie beeinträchtigt, sollten Sie einen Therapeuten oder Arzt aufsuchen, um möglichst schnell Hilfe und Unterstützung bei Ihrem Problem zu bekommen.

Welche Ängste sind angeboren?

Als Menschen werden wir mit einer Reihe von instinktiven Ängsten geboren, die dazu dienen, uns zu schützen und unser Überleben zu sichern. Dazu gehören beispielsweise die Furcht vor lauten Geräuschen, der Instinkt, bei Gefahr zu fliehen oder zu kämpfen, und auch die Angst vor Höhen und engen Räumen. 

Diese natürlichen Ängste sind oft tief verwurzelt und schwer zu überwinden. Aber es gibt auch erlernte Ängste, die aus Erfahrungen oder traumatischen Erlebnissen resultieren. 

Unabhängig davon, welcher Ansatz richtig ist, ist es jedoch wichtig zu verstehen, wie Ängste entstehen und wie man sie bewältigen kann, um ein glückliches und gesundes Leben zu führen. Dies erfordert eine sorgfältige Analyse der individuellen Ängste und Erfahrungen jedes Einzelnen.

Um festzustellen, ob Sie an angeborenem Verhalten leiden oder ob Ihre Angst Folgen früherer Erfahrung und Belastungsprozesse ist, sollten Sie sich professioneller Hilfe suchen, um Ihre Symptome richtig diagnostizieren zu lassen.

Was steckt hinter der Angst? Psychosomatische Hintergründe!

Angst ist eine normale und gesunde Emotion, aber wenn sie chronisch wird und unser Leben beeinträchtigt, ist es wichtig, die zugrunde liegenden Ursachen zu verstehen. Psychosomatische Hintergründe spielen eine große Rolle bei der Entstehung von Ängsten.

Dabei handelt es sich um eine Wechselwirkung zwischen dem Gehirn und dem Körper, die dazu führen kann, dass emotionale Belastungen körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme oder Herzrasen auslösen. 

Angst ist ein Zustand seelischer Verwirrung, bei dem wir uns in unserem Lebensraum eingeengt und von den Dingen, die wir wollen, eingeengt fühlen. Die Begriffe Angst und Klaustrophobie haben die Bedeutung von Einengung.

Angst hat immer etwas mit unserer gefühlten Sicherheit und Stabilität im Leben zu tun. Dabei haben wir das Gefühl, dass wir keine Kontrolle mehr über unser Leben und unsere Gefühle haben. Letztendlich bedeutet Angst Kontrollverlust.

Zusätzlich haben wir oft das Gefühl, in unseren Möglichkeiten eingeengt zu sein, obwohl es eigentlich keine physische Einschränkung gibt. Dieses Gefühl der Enge führt uns dann in eine existenzielle Spirale, in der äußere Anforderungen Vorrang vor der Erfüllung persönlicher Bedürfnisse haben. Selbst wenn dieselben Wünsche auch anderswo erfüllt werden könnten, hinterlässt diese Phänomen bei uns insgesamt eine tiefe Unzufriedenheit.

Ihre Angst ist nur so groß wie Ihr Verstand:

Vielleicht sind sie aktuell überwältigt von der Verwirrung und Angst in Ihrem Leben. Verzweiflung und sogar der Wunsch, aufzugeben, macht sich in Ihnen breit, Sie spüren eine drohende Gefahr, aber Sie können sie nicht erkennen. 

Sie haben das Gefühl, dass Sie vor einer Entscheidung stehen, die Sie unmöglich treffen können und wollen. Ihre Unsicherheit hängt damit zusammen, dass Sie ihre Macht einem Wesen in der Außenwelt anvertrauen, das Sie für größer und mächtiger als sich selbst halten, anstatt auf Ihre eigene Macht zu vertrauen.

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Wie kann Angst behandelt werden?

Einige Phobien, wie z. B. eine irrationale Angst vor Schlangen oder Spinnnen, stellen nur selten ein wirkliches Problem dar. Solange die Phobie den Betroffenen nicht erheblich und dauerhaft in einer Weise beeinträchtigt, die das tägliche Leben einschränkt oder die Lebensqualität beeinträchtigt, besteht möglicherweise kein Bedarf einer Therapie

Wenn sich die Symptome jedoch verschlimmern oder zu Problemen bei alltäglichen Aktivitäten führen, sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Analyse und Integration der psychosomatischen Grundursache:

Akzeptieren Sie, dass Sie Mut, Unterscheidungskraft und Vertrauen in das Leben investieren müssen, damit Sie sich selbst respektieren können. Entlassen Sie andere Mitmenschen bewusst in ihren eigenen Lebensraum und hören Sie auf sich ein schlechtes Gewissen deswegen zu machen. 

Sie sind der wichtigste Mensch in Ihrem Leben. Machen Sie sich bewusst, was wirklich die Realität ist oder was nur ein Fantasiegebilde Ihrer eigenen Realität ist. 

Sie sind der Schöpfer Ihres Lebens und Ihrer Entscheidung und das Leben gibt Ihnen alles, was Sie zum Leben brauchen, in dem Maß, wie es jetzt gerade gut ist.

Psychotherapie bei Angst und Phobien:

Obwohl sie sehr gut behandelbar sind, können soziale Phobien und Agoraphobien in eine chronische Richtung entwickeln, wenn sie unbehandelt bleiben. Um das zu umgehen, ist die Integration einer Psychotherapie ein erfolgreicher Ansatz, der den Betroffenen hilft, die Ursache ihrer Ängste zu verstehen und gleichzeitig Fähigkeiten zu entwickeln, die helfen, alten Denkmuster zu durchbrechen.

Dazu ist es unbedingt notwendig in Absprache mit Ihrem Therapeuten oder Arzt sich konkret der Angst zu stellen. Denn je weiter Sie davon laufen, desto größer wird die Angst.

In Zusammenarbeit mit einem Psychologen können Betroffene die zugrunde liegenden Denk- und Verhaltensmuster, die ihren Phobien zugrunde liegen, erforschen und untersuchen. 

Durch die Therapie entwickeln Sie neue Strategien, um diese Ängste zu bekämpfen und gleichzeitig zu erkennen, wie kontrollierbar diese Gefühle wirklich sind. In dem Maße, in dem die Autonomie der Angst entrissen wird, wächst das Selbstvertrauen. So entsteht ein positiver Kreislauf, der wiederum den Fortschritt bei der Überwindung der Phobiesymptome beschleunigt.

Angst-Panik-Panikstörung-Behandlung

Medikamentöse Behandlung von Angst und Phobien:

Neben der Psychotherapie können Medikamente bei der Behandlung von Phobien, ein nicht unschätzbares Hilfsmittel sein. Wenn Ängste zum Beispiel zu einer depressiven Störung führen, können Medikamente im Rahmen eines größeren Behandlungsplans zur Linderung der Symptome beitragen. Bei schweren Verläufen sind psychotherapeutische Behandlungskonzepte mit einer entspannenden Körpertherapie sehr zu empfehlen, um vorhandene Angstzyklen zu durchbrechen.

Selbsthilfegruppen vor Manifestation:

Selbsthilfegruppen können bei Angststörungen von unschätzbarem Wert sein, um mehr Unterstützung und Verständnis zu im Umfeld zu erfahren. Indem Sie sich mit anderen Menschen austauschen, die mit der gleichen Krankheit zu kämpfen haben, können Sie Erkenntnisse darüber gewinnen, wie Sie am besten mit schwierigen Situationen umgehen. Grundsätzlich ist es wichtig, dass die Behandlung so früh wie möglich beginnt, bevor die Angst sich manifestiert, oder chronisch wird.

Fazit: Angst und Panik können uns in verschiedenen Situationen unseres Lebens herausfordern. Die obigen 10 Strategien können Ihnen helfen, Ihre Angst und Panik zu reduzieren und Ihre Lebensqualität zu verbessern. Probieren Sie verschiedene Strategien aus und finden Sie diejenigen, die Ihnen am besten helfen. Denken Sie daran, es ist immer in Ordnung, um Hilfe zu bitten, wenn Sie sie brauchen. Sie sind nicht allein!

Weiter Fragen zum Thema Angst und Phobien:

Wie werde ich Angst los?

Eine Möglichkeit, Angst zu bekämpfen, besteht darin, die Situation zu visualisieren und sich selbst darin zu sehen, wie man erfolgreich durch sie hindurchgeht. Eine andere Möglichkeit ist die Suche nach professioneller Behandlung wie kognitiver Verhaltenstherapie. Manchmal ist der beste Weg, mit Ängsten umzugehen, einfach aktiv zu bleiben und sich selbst aus der Komfortzone herauszubewegen.

Welches Chakra bei Angst?

Wenn wir Angst haben, kann das Blockieren unseres Chakrasystems zu verstärkten Symptomen führen. Das Chakra, das am häufigsten mit Angst in Verbindung gebracht wird, ist das Wurzelchakra.

Dieses Chakra befindet sich an der Basis der Wirbelsäule und beeinflusst unser fundamentales Gefühl von Sicherheit und Stabilität. Wenn das Wurzelchakra blockiert oder geschwächt ist, kann es zu Angstzuständen, Unsicherheit und Instabilität führen. Eine bewusste Arbeit an diesem Chakra kann helfen, negative Gedanken und Emotionen zu lösen und ein tieferes Gefühl von Vertrauen und Sicherheit zu erreichen.

Ab wann ist Angst krankhaft?

Angst ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Bedrohungen und Gefahren. Es ist jedoch wichtig, zu wissen, wann die Angst zu einem medizinischen Problem wird. Angststörungen können krankhaft sein, wenn sie das tägliche Leben beeinträchtigen und intensive Reaktionen auf Situationen auslösen, die für andere Personen harmlos sind. Diese Störungen können von Panikattacken und Sozialphobien bis hin zu generalisierter Angststörung reichen.

Was macht Angst mit uns?

Angst kann uns lähmen und uns davon abhalten, bestimmte Dinge zu tun oder Entscheidungen zu treffen. Sie kann uns aber auch dazu antreiben, vorsichtiger zu sein und uns vor möglichen Gefahren zu schützen. Angst kann körperliche Symptome wie erhöhten Herzschlag, Schweißausbrüche oder Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Langfristig kann chronische Angst zu Stress, Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen führen. 

Was hat Wut mit Angst zu tun?

Wut und Angst sind zwei Emotionen, die eng miteinander verknüpft sind. Während Wut oft als eine Reaktion auf eine Bedrohung oder Frustration auftritt, kann sie auch ein Ergebnis von Angst sein.

Zum Beispiel, wenn wir das Gefühl haben, dass etwas unsere Sicherheit oder unseren Komfort gefährdet, führt das oft zu Ärger oder Wut. Wut kann allerdings auch eine Art Abwehrmechanismus gegenüber Angst sein. Indem wir unsere Wut ausdrücken, fühlen wir uns stärker und können unsere Angst besser kontrollieren. Letztendlich sind Wut und Angst beides wichtige Emotionen, die uns helfen, mit Bedrohungen und Unsicherheiten umzugehen.

Warum habe ich Angst, dass andere schlecht über mich denken?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass wir uns Gedanken darüber machen, was andere über uns denken. Diese Angst kann aus vielen verschiedenen Gründen entstehen, wie zum Beispiel aus einem niedrigen Selbstwertgefühl oder aus der Sorge, in irgendeiner Weise fehl am Platz zu sein. Egal, woher deine Ängste kommen, es ist wichtig zu verstehen, dass die Menschen normalerweise viel weniger darüber nachdenken, was Sie tun oder sagen, als Sie denken.

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