Kniebeschwerden - So verstehst du die unterbewusste Ursache!

Unser Kniegelenk stellt ein komplexes Trochoginglymus dar, was übersetzt aus dem Altgriechischen so viel heißt wie Drehscharniergelenk. Am Kniegelenk treffen die stärksten Knochen, der Femur (Oberschenkelknochen) und die Tibia (Schienbein) aufeinander.
Diese heikle Verbindung ist im Alltag extrem großen Lasten ausgesetzt und wird deshalb zusätzlich von einem starken Bandapparat wie z. B. den Kreuzbändern und Seitenbändern stabilisiert.

Zusätzlich sorgt ein starker Muskelapparat für maximale Stabilität und die Menisken für eine optimale Druckverteilung auf die Gelenkflächen. Dadurch ist ein reibungsloser Ablauf im System möglich.

Jeder Teil des Kniegelenks hat also eine ganz spezifische Aufgabe zu erfüllen und kann dadurch auch einem ganz bestimmten Bereich in unserem Unterbewusstsein zugeordnet werden.

Also, welche psychosomatische Bedeutung haben Kniebeschwerden? Beschwerden im Knie spiegeln das “aus der Mitte geraten” sehr deutlich wider. Der harte Knochen symbolisiert hier das männliche Prinzip und der weiche Meniskus das weibliche Prinzip. Die Bandstrukturen stehen hier für die Grenzen und Werte im Leben des Betroffenen und Entzündungen spiegeln die entsprechend damit verbundene Gefühlsebene wider.

In diesem Beitrag erfährst du, welchem Bereich in deinem Unterbewusstsein Kniebeschwerden zugeordnet werden. Am Ende zeige ich dir, wie du die verschiedenen Anteile integrieren und verändern kannst.

Inhaltsverzeichnis

Kniebeschwerden als Zeichen von innerer Dysbalance

Das Kniegelenk gehört zu den größten Gelenken im menschlichen Körper. Gerade im Sport sind Knieverletzungen keine Seltenheit. Allerdings sind traumatische Ereignisse selten die eigentliche Ursache von Knieschmerzen. Insgesamt wurden im Jahr 2022 deutschlandweit 199.527 künstliche Kniegelenke eingesetzt. Diese extrem hohe Zahl an Operationen zeigt, wie wichtig die Auseinandersetzung mit dem Kniegelenk ist.

Aus Sicht der klassischen Schulmedizin spielen neben Abnutzungserscheinungen unter anderem muskuläre Dysbalancen, koordinative Defizite, mangelnde Körperstabilität, Beinlängendifferenzen, statische Fehlstellung der Fuß- und Beinachse sowie frühe traumatische Ereignisse eine große Rolle. Durch die dadurch entstandene Fehl- und oder Überbelastung treten typische Schmerzen im oder am Knie auf. 

 

Ganzheitliche Therapie bei Knieproblemen – Placebo OP’s

Betrachten wir das Kniegelenk ganzheitlich, fällt schnell auf, dass Kniebeschwerden nicht “nur” auf physiologische Veränderungen zurückzuführen sind. Denn häufig bleiben die Beschwerden im Knie nach Beseitigung der angesprochenen physiologischen Ursachen bestehen, oder verschwinden nach Scheinoperationen, wie der englische Chirurg Dr. Bruce Moseley bewiesen hatte. Dr. Moseley hatte nachgewiesen, dass bei Knieoperationen, bei denen lediglich ein Schnitt an der Haut durchgeführt wurde, so dass der Patient glaubte, er sei „richtig“ operiert worden, ein gleich guter Effekt erreicht wurde wie mit einer „vollständigen“  Operation.

Das bedeutet auch hier lohnt es sich wieder einmal einen Blick in die Psychosomatik zu werfen und die “nicht greifbaren” Aspekte in Betracht zu ziehen. Sowohl die traditionelle chinesische Medizin, als auch die heutige Psychosomatik und die moderne Epigenetik zeigen hier, dass sich unser Verhalten auf unsere Körperlichkeit auswirkt. Verändern wir also unser Denken, verändert sich unser Handeln und auch unsere Biologie. 

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Aaron Jurenka - Ganzheitlicher Therapeut

Psychosomatik, Physiotherapie, Osteopathie, Ernährungsberatung, med. Trainingstherapie, Dozent für Physiotherapie

„Ich begleite seit über 14 Jahren PatientInnen und KlientInnen – Online und 1:1 in meiner Praxis“

Das Kniegelenk als Symbol

An unserem Kniegelenk begegnen sich die stärksten Knochen, Femur und Tibia und bilden somit den “heiklen Berührungspunkt” des Lebens. D.h. hier geht es symbolisch um die Verbindung zwischen den eigenen individuellen Lebensvorstellungen und dem traditionellen Weg unserer Ahnen. 
Da unsere Sprache uns häufig sehr viel über die Verbindung von Körper, Seele und Geist verrät, ergibt es durchaus Sinn über folgende Sätze einmal nachzudenken und den Bezug zum eigenen Leben als Symbol herzustellen.

“Ich habe weiche Knie”
“Mir schlottern die Knie”
“Jemanden über’s Knie legen”
“Ich werde in die Knie gezwungen”
“Ich breche etwas übers Knie”
“Ich gehe in die Knie”

Was hier in diesen Sätzen symbolisch verdeutlicht wird, ist das verdrängte weibliche Prinzip oder das ungelebte männliche Prinzip. Denn letztendlich kommt es bei Kniebeschwerden immer zu einem Ungleichgewicht zwischen weichen und harten Strukturen. Egal ob bei jungen oder alten Menschen, das Kniegelenk kommt nicht nur sprichwörtlich aus der Mitte, sondern auch auf physiologische Art und Weise. Die Kniescheibe, die nicht ganz mittig läuft. Das Kreuzband, was reißt, weil wir aus der Mitte gerissen werden. Der Meniskus, der ungleich belastet wird, weil das Kniegelenk nicht in der Mitte gehalten wird. 

Bedeutet, das harte männliche Prinzip arbeitet nicht in Einheit mit dem weichen weiblichen Prinzip zusammen. 

Folgende Themen dürfen bei Kniebeschwerden analysiert werden:

  • Demut, 
  • Hochmut
  • Stolz
  • Überheblichkeit
  • patriarchale Denkmuster
  • übertriebene Außenwirkung
  • Weichheit
  • Loslassen
  • Unsicherheit
  • Verbissenheit
  • Selbstüberschätzung
  • Instabilität im Leben
  • Eigene Lebensvorstellung in Bezug auf Familie und Tradition

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Kniebeschwerden - Verbindung von Körper und Unterbewusstsein

Folge 19: So verstehst du die unterbewusste Ursache!

Knieschmerzen, Meniskusriss, Kreuzbandriss, Bewegungseinschränkung im Kniegelenk, Kniegelenksentzündung und instabile Knie spiegeln ein relativ eindeutiges Bild im Unterbewusstsein wider. In dieser Folge möchte ich dich mitnehmen auf eine Reise zu deinem Kniegelenk und wie du mithilfe deiner Gedanken, deine Kniebeschwerden verändern kannst. Denn aus unseren Gedanken werden Worte, Worte werden zu Handlungen und Handlung verändern unsere Realität von Morgen.

Kniebeschwerden psychosomatisch – Geräusche, Steifheit, Weichheit und Schmerz

Ein gesundes Kniegelenk, ermöglicht uns geschmeidig zu gehen, Hindernisse zu überwinden und mit Leichtigkeit den Lebensweg zu beschreiten. Geräusche und Schmerzen sind im übertragenen Sinn auf unserer unterbewussten Ebene als Zeichen dafür zu sehen, dass der Fortschritt auf unserem Lebensweg nicht mit der nötigen Stabilität und Flexibilität einhergeht. Steifheit, Sturheit, Ehrgeiz oder “Durchstrampeln” an der falschen Stelle, können uns aus der Mitte bringen, was uns Schwierigkeiten bei der Überwindung von Hindernissen bereitet.

Das Knie selbst symbolisiert Demut, denn wenn wir auf die Knie, oder in die Knie gehen, dann erniedrigen wir uns unserem Gegenüber und unserer Umwelt. Sind wir also zu stolz und stur und nicht bereit Demut zu zeigen und uns herabzulassen, kann der Körper den nicht gelebten unbewussten Anteil in unserem Unterbewusstsein für uns übernehmen und zum Ausdruck bringen.

Genau das Gegenteil kann aber auch der Fall sein. Knieprobleme könne genauso auch ein Zeichen dafür sein, dass wir uns gedemütigt, kleingemacht oder in die Knie gezwungen fühlen. Gerade wenn wir unsere Knie als sehr weich, wackelig und instabil wahrnehmen. Die Angst ist eventuell so groß, dass wir “einknicken” und weder zu uns stehen, noch weiter unseren Lebensweg alleine beschreiten können. Eventuell sind dann sogar Hilfe und Unterstützung von Außen notwendig.

Schmerzen beim Gehen im Kniegelenk zeichnen ein klares Bild, wie wir unseren Lebensweg beschreiten. Es spiegelt uns schmerzhaft wider, wie sehr es uns schmerzt, nicht auf unserem Herzensweg zu gehen.

Rheuma im Knie & Kniegelenksentzündung

Wenn das Knie in seiner Bewegung eingeschränkt, entzündet und schmerzhaft ist, spiegelt es den unbewussten Teil unserer Unflexibilität wider. Es zeigt uns, wie eingerostet und blockiert wir sind. Wir sind starr in unserem Denken (leben primär den männlichen Anteil) und sind nicht bereit, uns zu beugen (der weibliche Anteil).

Eine Entzündung im Körper zeigt uns einen starken Konflikt im Unterbewusstsein. Bedeutet, anstatt die Wut, die Aggressivität oder den Ärger zu verwandeln, unterdrücken wir sie, sodass sie sich in diesem Fall im Knie sammelt. Entzündete Kniegelenke bieten unserer Demütigung eine Bühne, bis wir die ungelebten Konflikte, die in uns arbeiten, anschauen und transformieren.

Leidest du aktuell an Kniebeschwerden? Ich helfe dir gerne

Ich begleite, seid über 14 Jahren PatientInnen und KlientInnen auf dem Weg zur Heilung.

Kniebeschwerden – Meniskusriss

Genauso wie unsere Wirbelkörper im Rücken kleine Pufferzonen verbaut haben, die sog. Bandscheiben, so haben wir im Kniegelenk die Menisken. Sie sind dafür verantwortlich, den Druck und die Belastung im Kniegelenk optimal zu verteilen und eventuelle Inkongruenzen auszugleichen. Dadurch entsteht eine optimale Zusammenarbeit, ohne dass es zu “Reibereien” oder Überbelastungen in bestimmten Bereichen kommt. 

Wie oben schon beschrieben, symbolisieren die Menisken das weibliche Prinzip. Sie repräsentieren den weichen Teil in unserem Kniegelenk, der zwischen der von Knochen verkörperten Männlichkeit liegt. Reißt der Meniskus ein, was ganz häufig durch hohe, schnelle und ungewohnte, nicht axiale Druckbelastung entsteht, symbolisiert es das dominant gelebte männliche Prinzip. Was besonders eindrücklich bei vielen Sportverletzungen zu sehen ist.

Kommt es jetzt zu einem Schaden in unserem “Stoßdämpfer” dann wurde der Meniskus überstrapaziert. Das kann zum einen durch heftige Reibereien passieren, oder durch Bewegungen, denen wir nicht gewachsen sind oder wenn wir ganz plötzlich auf dem Boden der Tatsachen landen. In Bezug auf unser Unterbewusstsein spiegelt der Meniskusriss deutlich wider, dass der weibliche Anteil im Leben zu wenig Raum gegeben wurde. Stattdessen wurde sie von toxischer Männlichkeit plattgemacht, zerrissen oder zerquetscht. Bedeutet mehr körperliche als auch geistige Flexibilität ist notwendig. Bevor große Sprünge gewagt werden, dürfen wir hier lernen, Stöße abzufedern und flexibel zu reagieren.

Info: Das männliche oder weibliche Prinzip hat hier primär nichts mit dem Geschlecht zu tun. Ich könnte hier auch Plus und Minus, Ying und Yang, Positiv oder Negativ schreiben. Wichtig ist, zu verstehen, welche Eigenschaften dem männlichen und weiblichen Prinzip zugeordnet werden. Daraufhin ergibt sich das Bild des Patienten, der “aus der Mitte” geraten ist. Weshalb Therapeuten oder Ärzte gerne fragen, “Was fehlt Ihnen denn?” Diese Frage kann hier z. B. mit den Eigenschaften des weiblichen Prinzips beantwortet werden, wie z. B. Demut, Nachgiebigkeit, Weichheit, Flexibilität usw.

Psychosomatische Bedeutung Kreuzbandriss

Die Kreuzbänder sind für eine gute Stabilität zwischen Ober- und Unterschenkel zuständig. Sie verlaufen gekreuzt und sorgen sowohl in gebeugter, als auch in gestreckter Position für einen guten Halt. D. h. sie stabilisieren die Verbindung und führen unsere Bewegung. 

Symbolisch betrachtet spiegeln sie unsere Grenze und Werte wider, innerhalb derer wir uns bewegen können, ohne uns zu verletzen

In dem Moment, wo wir unsere Grenze überschreiten und die Bänder überdehnen, können sie reißen. Bedeutet wir haben die Führung und den Halt verloren, sind “außer Rand und Band” (ohne Band) und haben vergessen, was eigentlich unsere eigenen Werte sind. Bedeutet hier entsteht ein Konflikt zwischen Unterbewusstsein und Oberbewusstsein.

Betroffene sehnen sich häufig nach einem Ziel, welches nicht innerhalb ihrer aktuellen Möglichkeiten liegt. Anstatt die Beweglichkeit auf der Bühne des Körpers zu überfordern, in dem wir über unsere Werte hinaus gehen, dürfen wir uns wieder bewusst werden, wer wir sind, und was wir wirklich wollen. D. h. hier dürfen wir das Gleichgewicht zwischen geistiger Ver-bindlichkeit und Flexibilität wiederfinden.

Kniebeschwerden seelische Ursache: Knie rechts vs links

Treten Beschwerden gehäuft auf einer Seite auf, kann auch das ein Hinweis auf einen ganz bestimmten Anteil in unserem Leben sein. Nicht selten treffe ich auf Patienten, die ihre Symptome sehr einseitig im Körper gespiegelt bekommen.

Die rechte Körperhälfte spiegelt hier den männlichen Anteil (animus) wider und die linke Körperhälfte den weiblichen Anteil (anima).
Bezogen auf das Kniegelenk, spiegeln Beschwerden und Schmerzen mit dem rechten Knie häufig einen Konflikt männlicher Natur wider. Hier kann es sich auch um einen Mann (Vater, Bruder, Chef, Partner) im Leben handeln. Außerdem sollte bei einer Kreuzbandruptur die Themen Stabilität, Stolz, Demut und Ver-bindlichkeit näher betrachtet werden. 

Genau das Gegenteil wäre der Fall, wenn nur das linke Knie betroffen wäre. Bei Problemen mit dem linken Knie können wir Konflikte mit weiblichen Personen in unserem Umfeld beobachten. Reißt das Kreuzband im linken Knie, sollten sich die Themen Weichheit, Unterwürfigkeit und Flexibilität angeschaut werden.

Meine therapeutische Empfehlung: Umgang mit deinen Kniebeschwerden

Jedes Glas ist immer halb leer und halb voll zugleich. Das Leben besteht aus Schwarz und weiß, Spannung und Entspannung, Stabilität und Instabilität – aus Polarität. Nur wenn wir lernen das gesamte Bild zu erkennen, lernen wir uns selbst zu verstehen und uns und unsere Symptome anzunehmen. Bedeutet, die Ganzheit zu leben.

Hier ein Beispiel dafür:
Wir können nur auf etwas wütend sein, was wir lieben, was uns sehr am Herzen liegt, ja was uns wichtig ist. 
Eine Mutter, die wütend auf ihr Kind ist, weil es zu spät nach Hause kommt, ist wütend aus Liebe, denn ihr ist das Wohlergehen des Kindes extrem wichtig. 

Bedeutet, die Wut und Freude, Angst und Liebe, Einsamkeit und Gemeinsamkeit gehören untrennbar zusammen. 

Jedes Symptom ist mehr als nur stumpfes Analysieren der unbewussten Anteile in dir. Hinter jedem Symptom zeichnet sich ein ganz eigenes Bild deiner Individualität ab, weswegen selten ein Symptom genau einem anderen gleicht. Deshalb empfehle ich dir in bewusster Aufarbeitung, Analyse, mit verschiedenen Tools wie tiefen Meditationen (freiwillige Hypnosetechnik), Mediation und Migrationen deine Symptomatik zu verstehen und zu bearbeiten.
Dadurch leitest du die gestaute Energie in deinen unbewussten Anteilen ab. Denn je mehr Aufmerksamkeit du einem Seelenanteil gibst, desto mehr gerät er in den Fluss und entlädt sich.

Gerade das Tool der tiefen Meditationen hilft den meisten Menschen sehr gut zu verstehen und zu erkennen, welche Bereiche im Unterbewusstsein bearbeitet werden wollen. Der Körper ist nämlich relativ geschickt dabei, den “Blinden Fleck” in Bezug auf das eigene Leben sehr gut zu platzieren. Deshalb kann die Veränderung der Perspektive, mithilfe eines Therapeuten, hier ein sehr wichtiger Schritt sein.