Heilung

Die wichtigste Voraussetzung für Heilung - Psychosomatik einfach erklärt!

Damit der menschliche Körper seine Selbstheilungskräfte aktiviert, können wir viele Dinge verändern, um ihm die bestmögliche Unterstützung zu geben. Haben wir Bewegung, Sport und eine gesunde Ernährung bereits schon integriert, gilt es sich dem Thema Bewusstsein und Unterbewusstsein zu widmen. Ganz nach dem Satz: Du bist, was du (isst) denkst. Denn die Menschen, die sich selbst von schweren Erkrankungen geheilt haben, vereint eine wichtige Eigenschaft, nämlich das, wie sie denken.

Also, was ist die wichtigste Voraussetzung für Heilung? Der wichtigste Schlüssel für Heilung ist die Erkenntnis, dass wir viel mehr wissen, als uns zu einem bestimmten Zeitpunkt bewusst ist. Durch die Veränderung der Perspektive können neue Bewusstseinsbereiche in der Psyche analysiert und auf körperlicher Ebene integriert werden.

In diesem Artikel erfährst du alle wichtigen Informationen, die du zum Thema Heilung und Selbstheilungskräfte kennen solltest! Am Ende bekommst du einen Einblick, warum Symptomanalysen und Symptomdeutungen nur eine untergeordnete Rolle beim Thema Heilung spielen.

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Die wichtigste Voraussetzung für Heilung - Psychosomatik einfach erklärt!

Folge 16: Die wichtigste Voraussetzung für Heilung – Psychosomatik einfach erklärt!

Um spontane oder langsame Heilung zu erfahren, sind verschiedene Einstellung in unserem Denken besonders wichtig. Das Denken legt sozusagen die Voraussetzung, damit unsere Selbstheilungskräfte arbeiten können. In dieser Folge möchte ich dir einen wichtigen Schlüssel zum Thema Heilung mit auf den Weg geben. 

Die wichtigste Frage beim Thema Heilung

– Probleme können nicht auf derselben Gedankenebene gelöst werden, auf der sie entstanden sind (Albert Einstein) – 

Das heißt, ein wichtiger Schlüssel für Heilung ist, dass wir viel mehr Wissen als uns zu einem bestimmten Zeitpunkt bewusst ist! 

Um jetzt die vollen Selbstheilungskräfte zu aktivieren ist es also wichtig eine bestimmte Meta-Ebene zu finden oder einzunehmen, also eine neue Perspektive von dem sich neue Ansatzpunkte ergeben. 

Und um da hinzukommen, gibt es verschiedene Techniken 

  • Der innere Zugang über spezielle tiefen Meditationen
  • Der kognitive Weg über Mediationen
  • Die Bewegung von Energien über Migrationen

Davor sollte allerdings jeder für sich selbst klären, warum oder wofür er oder sie Heil/Gesund/oder ganz werden möchte?

 Gerade bei sehr schweren Erkrankungen, die auf den Tod zu laufen, ist es, wichtig zu schauen, ob das Ziel zu Leben wirklich da ist!

Denn bei vielen Menschen erfüllt die Krankheit einen bestimmten Zweck und ermöglicht der Person einen Bereich in ihrem Leben zu leben, den sie selbst aktuell noch nicht in der Lage ist zu leben. 

Rein aus meiner Erfahrung heraus eine der wichtigsten Fragen, wenn es um das Thema der Heilung geht. Das bedeutet, die große Frage, die man sich stellen darf, ist folgende:

  • Wofür, speziell, möchte man ein weiterführendes Leben nutzen?
    Bzw. bei nicht ganz so ernsthaften Erkrankungen:
  • Wofür will ich meinen gesunden Körper nutzen? 

Die zweitwichtigste Frage beim Thema Heilung

Aus der ersten Frage ergeben sich also zwei weitere sehr wesentliche Folgefragen:

  • Was ist es, was noch zu erreichen wäre?
  • Was ist es, was es noch loszulassen oder aufzulösen gäbe?

Schon Dr. Simonton hat bei seinen Patienten in den 1970er Jahren eine große Gemeinsamkeit festgestellt, und zwar dass, die Patienten, die einen ungewöhnlich positiven Verlauf Ihrer Krankheit hatten (Spontanheilung und Heilung von sehr schweren Krankheiten wie Krebs), eine Gemeinsamkeit darin bestand, dass sie alle starke Gründe dafür hatten, warum sie weiterleben wollten. Sie konnten diese Gründe ganz ausführlich und logisch erklären.

Auch hier können wir das Ganze wieder herunterbrechen auf Krankheiten, die keinen tödlichen Verlauf in Aussicht haben.
Die Patienten, die genau wissen, was sie mit ihrer Gesundheit anstellen möchten bzw. wollen, haben ein konkretes Ziel vor Augen. Dadurch steigt die Heilungschance um ein Vielfaches. Wie hoch hängt letztendlich davon ab, wie wichtig das Ziel für den jeweiligen Betroffenen ist.

Gleichzeitig gilt es aber auch die zweite Frage zu beantworten, die mindestens genauso wichtig ist: Was gilt es in deinem Leben loszulassen? Diese Frage ist mindestens genauso wichtige, um zu klären, woran du eigentlich festhältst. Worüber versuchst du dich zu stabilisieren? Was gibt dir Halt? 

Jeder Mensch besitzt alle Ressourcen in sich zur Selbstheilung!

Mithilfe des Drei-Stufen-Konzepts von Aaron Jurenka findest auch du wieder den Weg zur Gesundheit.

Die 3 Wege zur Heilung

Um jetzt nochmal zu den drei Techniken zurückzukommen, mit denen ich sehr gerne in der Psychosomatik arbeite, will ich dir jede einzelne einmal vorstellen, da ich glaube, dass nicht jeder etwas damit anfangen kann, bzw. dass die meisten nicht wissen, was sich wirklich hinter den Begriffen versteckt und wie sie angewendet werden.

 

Mediationen

Bei Mediationen geht es um den Austausch mit dem sogenannten Wachverstand. Das heißt, hier werden relevante Verhaltensweisen erkannt und verändert. 

Hier mal als Beispiel: Wenn es einen roten Faden in deinem Leben gäbe, wie sieht der aus? Das betrifft unter anderem auch die Sinn-Frage

Obwohl ich mich bei der Mediation über den kognitiven Weg meinen Klienten und Patienten näher, kommt man hier meiner Erfahrung nach immer von irgendeiner Seite auf den „blinden Fleck“ den wir vermutlich auf uns selbst bezogen alle im Leben haben. 

 

Tiefen Meditationen

Bei den tiefen Meditationen geht es letztendlich darum, tiefere Bewusstseins oder höhere Bewusstseinsebenen, die jeder von uns hat zu erforschen oder zu beobachten.

Letztendlich könnte man auch sagen, es ist die Reise nach innen. 

Was dabei passiert ist nichts anderes als das wir den kognitiven, immer kontrollierenden wollenden Bewusstseinspart zurücksetzen und mehr der Beobachtung und Wahrnehmung Raum geben.

Auch hier stellt sich eine wichtige Frage: 

  • Welche Eindrücke begegnen uns in unserem Unterbewusstsein, wenn im Kopf Ruhe und Stille einkehrt, und das Karussell stehen bleibt?

Und da vermutlich jeder erfahrene Therapeut inzwischen weiß, dass dieser Zustand nicht immer ganz einfach zu erlangen ist, nutze ich hier im Kern hypnotische und selbst-hypnotischen Führungsprinzipien, die im Vergleich zur Bühnen-Hypnose nicht manipulativ sind. Deswegen finde ich den Begriff tiefen Meditation auch hier viel angebrachter als Hypnose

Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass das Potenzial bei den tiefen Meditationen enorm groß ist. Die Möglichkeit zu schauen, was wirklich auf unserer Festplatte abgespeichert ist, was wir schon lange verdrängt haben, ist unglaublich spannend. 

Als Beispiel möchte ich dir hier nochmal die Klientin, die sich als Baby am offenen Fenster mit ihrer Mutter gesehen hat oder der Klient, der sich zurückgelassen auf dem Küchentisch liegen, sieht mitgeben.

Aber auch die Kommunikation mit der Seele oder der Symptomatik selbst ermöglicht viele Schlüssel und Werkzeuge, um sich selbst zu verstehen und warum manche Dinge so sind, wie sie eben sind. 
Das heißt, was hier passiert ist, nichts anderes als Dinge aus dem Unterbewusstsein bzw. Unbewusstsein auf die bewusste Ebene zu bringen.

 

Migrationen

Die Migration umfasst letztendlich alle Energiebewegung in unserer Körperlichkeit.

Das heißt Emotionen und Ladungen, die ungelernt und unverarbeitet in unserem Körper schlummern. Diese gilt es wieder zu entladen, loszulassen und aufzulösen. Die Energiearbeit umfasst auch hier sowohl körperliche Techniken und Bewegungen als auch kognitive Techniken, die sich mit dem Lösen, Entladen und dem Loslassen beschäftigen. 

Heilung und Symptomdeutung

Mit diesen drei Haupttechniken arbeite ich primär auf psychosomatischer Ebene und ich denke für den ein oder anderen ist es jetzt nochmal etwas greifbarer geworden, welche Möglichkeiten wir haben unabhängig der Symptomdeutung und -analyse.

Gerade die Symptomdeutung macht letztendlich nur einen kleinen Teil aus, denn jede Symptomdeutung kann nur vollständig durch den Patienten oder Klienten selbst gedeutet werden, wofür es die Mediation, Meditation und Migration wiederum braucht.

Krankheit als Weg zu dir selbst!

Ich hoffe, ich konnte dir hier wieder einen kleinen Einblick in meine Arbeit geben und ich hoffe natürlich, dass du für dich noch die ein oder andere Frage klären kannst, um deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren

– Letztendlich führt uns Krankheit immer dazu, uns selbst besser kennenzulernen und zu verstehen, wer wir wirklich sind! –

Das bedeutet weg von dem, wer wir dachten, dass wir sind (Prägung und Erziehung), hin zu, was wirklich in jedem von uns steckt. 
Krankheit macht ehrlich und Symptome und körperliche Ausprägungen verstecken nichts, sondern spiegeln das Innere nach Außen.